Das war wohl nix...

Mit dieser Leistung ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch denkbar.

Auswärtsspiel gegen Kirchhorst am 20.11. - und was für ein wichtiges! Beide Mannschaften standen bisher sieglos auf den unteren Tabellenrängen und es war klar: der Sieger kann sich im Kampf um den Klassenerhalt absetzen. Nach den guten Erfahrungen der letzten Saison mit einem ungefährdeten Sieg ging es frohen Mutes zu unseren Nachbarn nach Kirchhorst.

 

Der erste Satz lief auch so, wie wir im letzten Jahr an gleicher Stelle aufgehört haben: nachdem wir mit 8:9 zurücklagen und unsere erste Auszeit nahmen, kamen wir zu 5 Punkten in Folge und führten mit 14:9, was den Gegner nervös machte, so dass er bei 17:10 seine zweite Auszeit nahm. Doch das nützte nichts und wir konnten uns zum Satzende eine kurze Schaffenspause gönnen, bevor wir mit 25:17 gewannen.

 

So sollte es dann weitergehen. Der zweite Satz begann - dank einer tollen Aufschlagserie von Regina - super: 6:1 hieß es nach kurzer Zeit, so dass Kirchhorst wieder früh die erste Auszeit nahm. Bei 11:4 schon die zweite Auszeit und eine prima Mannschaftsleistung von uns mit vielen tollen Bällen auch aus dem Rückraum. Warum wir dann einbrachen bzw. warum Kirchhorst eine Aufholjagd starten konnte, ist auch am nächsten Tag noch nicht klar: auf jeden Fall stand es dann irgendwann (nach unserer 23:20-Führung) 23:23 und Kirchhorst konnte den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

 

Auch im dritten Satz führten wir mit 4:2, bevor Dirk bei Kirchhorst seine Auszeit nahm. Danach wogte das Spiel hin und her bis zum 16:16. Dann ging es wieder schnell abwärts: nach 16:18 und 17:22 verloren wir nach schlechtem Spiel diesen Satz auch mit 17:25.

 

Wie sollte es anders sein: im vierten Satz führten wir schon wieder (dieses Mal mit 4:1) und Dirk nahm seine Auszeit. Es wendete sich wieder das Blatt und wir lagen durch viele Aufstellungs- und Annahmefehler ganz schnell ganz weit hinten. In dem Satz gab es dann mit 11:25 eine Riesenklatsche und wir haben das ganze Spiel deutlich mit 1:3 verloren.

 

 

Fazit: So spielen Absteiger, aber immerhin waren die Duschen heiß (auch wenn wir nach der Leistung eher eine kalte Dusche verdient gehabt hätten).

 

 

Die Aufstellung:

Karo - Außen

Katrin - mitgereister Edelfan

Regina - Stellerin

Suse - Stellerin

 

Ingo - Außen

Jakob - Mitte

Reiner - Außen

Robert - Mitte

Wolfgang - Trainer, Mitte, Außen


Erwartungsgemäß verloren...

…aber nicht abschlachten lassen

Am 8.11. hatten wir unser Heimspiel gegen den starken Tabellenführer und ersten Aufstiegskandidaten Kleinburgwedel. Und mit einiger Verzögerung (wir hatten so wenig Personal, dass wir erst einmal schauen mussten, wer das Schiedsgericht stellen kann – dank an dieser Stelle an Ulli B., die das hervorragend gemacht hat!) – ging es dann mit dem Spiel los.

 

 

Der erste Satz begann – zur Freude des Trainers – genau wie vorgesehen: mit ein paar starken Aufschlägen und dem Ausnutzen des gegnerischen „Lochs“ auf der Position 1 (für Nichtvolleyballer: da wo der Aufschläger steht) gelang es uns, mit 6:4 in Führung zu gehen. Beeindruckend in dieser Phase auch das Abwehrverhalten von Jakob auf der Position 5 (hinten links), der viele Diagonalangriffe unserer ehemaligen Mitspielerin Janina, die jetzt ihre Eltern in Kleinburgwedel unterstützt, abwehren und zur Stellerin bringen konnte. Dabei zog er sich eine kleine Verletzung zu, die mit einem Pflaster aber geheilt werden konnte.

 

So wogte das Spiel bis zum 10:13 recht ausgewogen hin und her, bis Kleinburgwedel wegzog. Beim Stand von 10:18 gab es noch einen hervorragenden Rückraumangriff von Robert, der uns noch einmal das Aufschlagrecht zurückbrachte, bevor der Satz mit 13:25 an den Gegner ging.

 

 

 

Auch der zweite Satz begann sehr ausgeglichen: bis 6:7 hielten wir gut dagegen, bevor bei uns die Annahmen einbrachen und Kleinburgwedel mit 5 Aufschlägen in Folge davonzog. Dieser 5-Punkte-Vorsprung hatte recht lange Bestand, aber auch hier war der Gegner durch starke Angriffe in der Lage, ihn auszubauen. Am Ende standen wir – nach schönem Spiel – mit 14:25 da.

 

 

 

Im dritten Satz wechselte der Trainer sich für Reiner ein, der einen guten Job gemacht hatte (so wie der Rest bis hierhin auch). Mehr Wechseloptionen gab es auch nicht, da zwar Ingo (dessen Wecker an dem Tag wohl defekt war) und Alex (mit Martha) gegen Ende noch zur Unterstützung vorbeikamen, aber nicht spielbereit waren. Und Ulli als Schiedsrichterin machte – trotz Erkältung – einen richtig guten Job, fühlte sich aber nicht fit genug zum Spielen.

 

Robert startete mit einer Aufschlagserie und brachte uns mit 10:5 in Führung, so dass sich der Gegner gezwungen sah, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte ihn dann tatsächlich auf 10:10 zurück, so dass jetzt wir eine Auszeit nahmen.

 

Der Satz verlief wie fast wie die ersten und Wolfgang, der vorhersagte, dass nach 25:13, 25:14 jetzt ein 25:15 herausspringen würde, hatte fast recht: nach 16:25 im letzten Satz haben wir das Spiel zwar mit 0:3 Sätzen verloren, aber eine durchaus ansehnliche Leistung gegen einen sehr starken Gegner gezeigt.

 

 

 

Fazit: wir können es (auch mit einer reduzierten Mann-/Frauschaft)! Jede(r) macht einen guten Job, auch wenn es - wie bei Suse - gestern nicht die angestammte Stellerinnenposition, sondern der Außenangriff war, den sie sehr gut besetzt hat! Und wenn wir diese Form in das nächste Spiel gegen Kirchhorst mitnehmen können (und uns nicht vom Gegner „einlullen“ lassen), sollte unser erster Saisonsieg rausspringen.

 

 

Die Aufstellung:

Alex - Fan und Biersponsor

Ina - Stellerin

Katrin - mitgereister Edelfan

Martha - das erste Mal dabei!

Regina - Stellerin

Suse - Außen

Ulli B. - Schiesgericht

 

Ingo - zweiter Schiri

Jakob - Mitte

Reiner - Außen

Robert - Mitte

Wolfgang - Trainer, zweiter Schiri, Außen


Wir müssen uns dringend verjüngen...

... und ein wenig wachsen wäre auch noch gut!

 Auch bei unserem zweiten Spiel der Saison bot sich für uns ein mittlerweile vertrautes Bild. Mit unserem Gegner, dem HVV III, stand uns wieder ein Team gegenüber, welches im Durchschnitt 10 cm größer ist als wir (auch die Damen) und 20 Jahre jünger. Wir hingegen haben uns entschieden, im nächsten Jahr in der "Verbandsliga" anzutreten. Kaum jemand aus unseren Reihen steht mittlerweile ohne Verband - d.h. Gelenk- oder Rückenstützen - auf dem Feld. Dennoch gehen wir hochmotiviert in jede Partie. So auch an diesem Tag!


Die ersten beiden Sätze gestalteten sich daher auch recht ausgeglichen, obwohl der Jungspund, der die Hauptangreiferposition des Gegners bekleidet, uns bei seinen wuchtigen Angriffsschlägen kaum Chancen ließ. Durch gutes Stellungsspiel und tollen Einsatz aller Akteure konnten wir zwar lange dagegen halten, mussten beide Durchgänge jedoch abgeben.

 

 

Im dritten Satz stellte der HVV einen Großteil seiner Mannschaft um, was uns sehr entgegen kam. Durch eine Aufschlagserie von 10 Punkten durch Robert konnten wir schnell eine 12:3-Führung herausarbeiten. Auch schwanden die Kräfte und Konzentration des gegnerischen Angriffs, sodass wir mit unserer Abwehr viele Bälle entschärfen konnten. Jakob glänzte mit einer spektakulären Flugeinlage und Dirk kratzte einen schon verlorenen Ball kurz vor der Hallenwand wieder zurück ins Spiel. Das baut auf und reißt alle mit! Letztendlich konnten wir diesen Satz ungefährdet  auf unserer Habenseite verbuchen.

 

 

Im vierten Satz wechselte der HVV wieder die Anfangsformation ein und auch unsere Interimstrainerin Ina brachte frische Kräfte (Ingo und Reiner drehten mächtig auf) bei uns aufs Feld. Aber trotz guter Gegenwehr mussten wir uns letztendlich knapp geschlagen geben.

 

Fazit: Die letzten Trainingsabende haben doch gefruchtet. Unser Stellungsspiel erreicht wieder die Qualitäten, die wir als ältere Semester benötigen, um den jungen und flinken Teams Paroli zu bieten.

 

Die Aufstellung:

Ina - Trainerin

Karo - Außen

Katrin - mitgereister Edelfan

Regina - Stellerin

Suse - Stellerin

 

Dirk - Mitte

Ingo - Außen

Jakob - Außen, Mitte

Reiner - Auße

Robert - Mitte


Herbe Niederlage zum Saisonstart...

Da erste Spiel in der Saison war ein Auswärtsspiel in Bothfeld. Kleine Grundschulhalle (kennen wir aus Otze), das Netz direkt an der Wand befestigt (dito), dafür weniger Licht als bei uns (die eine Seite war nur zu 50% beleuchtet).

Dann lief der Gegner ein: im Durchschnitt 10cm größer als wir (auch die Damen) und 20 Jahre jünger. Motiviert bis in die Haarspitzen (so wie wir auch) und lt. Aussage des Trainers krankheitsbedingt ein wenig dezimiert (dito).

Nach der Auslosung, an der unsere Ersatzkapitänin Suse stellvertretend teilnahm, startete der erste Satz, angepfiffen von einem Geburtstagskind auf dem Schiribock.

Es war ein lange Zeit ausgeglichener Satz: Bothfeld startete zwar mit einer 4:0 Aufschlagserie, die durch einen schönen Block von uns durchbrochen wurde. Dann kam Ingos großer Auftritt: eine 6er-Serie brachte uns zur 6:4-Führung, so dass wir den Gegner zu einer frühen Auszeit zwangen. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, und erst beim Stand von 14:14 fing Bothfeld an, sich ins Zeug zu legen. Wir konnten zwar noch ein paar Mal den Aufschlag gewinnen, mussten den Satz aber mit 18:25 abgeben.

Im zweiten Satz kam es ganz anders, als erwartet: der gegnerische Mittelangriff drehte richtig auf und versenkte gut und weniger gut gestellte Bälle in unserem 3-Meter-Raum oder hinten in den Ecken. Unser Block hatte massive Schwierigkeiten damit und konnte dem nichts entgegensetzen, so dass uns der Gegner schnell mit 10 Punkten enteilt war und wir den (kurzen) Satz nach ein paar individuellen (Aufschlag- und Annahme-)Fehlern mit 8:25 herschenkten.

Der dritte Satz war eine Kopie des zweiten Satzes (ebenfalls mit einem überragenden Mittelangriff auf Bothfelder Seite und ging mit 9:25 verloren.

 

Fazit: Man merkte uns an, dass wir vor diesem ersten Spiel nicht gemeinsam trainiert hatten, da in den Wochen vorher selten mehr als 6 Personen donnerstags in der Halle waren. Das muss besser werden, damit die Positionen und Laufwege sicher sitzen.

 

Die Aufstellung:

...jetzt kann kann es nur noch aufwärts gehen.

Ina - Stellerin

Karo - Außen

Katrin - mitgereister Edelfan

Regina - Stellerin

Suse - Stellerin

 

Ingo - Außen

Jakob - Mitte

Robert - Mitte

Wolfgang - Außen



Der erste Test war positiv...

...auch wenn man uns unser Alter manchmal deutlich anmerkt.

Am Samstag, 08.09.2018 waren wir beim HVV eingeladen für einen ersten Test. Auch wenn sich kurzfristig 4 MitspielerInnen krank gemeldet haben (von denen dann doch noch zwei dabei waren), haben wir - auch dank Wolfgangs Bruder Thomas als Gastspieler - 5 bis 6 Leute auf das Feld stellen können. Unser "Gegner" war schon seit 4 Stunden in der Halle, um sich für die kommende Saison vorzubereiten. Neben einem erfahrenen Trainer standen auf der anderen Netzseite vor allem junge Damen (weniger als halb so alt wie wir), für die es die erste Punktspielsaison werden soll.

 

Nachdem wir mehr als eine Stunde ohne Punktezählen "gedaddelt" haben, beschlossen wir, nach einer etwas längeren Pause die Punkte zu zählen. Im ersten Satz merkten wir den Tribut an unser Alter und verloren ihn mit 23:25. Im zweiten Satz konnten wir uns doch noch mal am Riemen reißen und den Satz deutlich gewinnen.

 

Der Trainer (Wolfgang) zog folgendes Fazit: "Ich bin erstaunt, wie richtig alle an ihren Positionen standen und wie wenig 'wildes Herumgerenne' es auf dem Platz gab."

 

Darauf meinte Karo trocken: "Wir sind ja auch schon in einem Alter, dass wir froh sind, wenn wir stehen und nicht mehr rumlaufen müssen."

 

Wenn die ersten Spiele (die neue Saison startet für uns mit einem Auswärtsspiel am 24. September) in einer ähnlichen Ruhe und Gelassenheut gelingen und wir mit derselben Übersicht spielen, wie am Samstag, könnte der Saisonstart ähnlich positiv verlaufen wie in der letzten Saison.

 

Zum ersten Heimspiel am 8. November sind Gäste in unserer "heiligen Halle" gerne gesehen, die uns kräftig anfeuern dürfen. Für Ehrengäste bereiten wir auch die "Ballloge" im ersten Stock vor.

 

Die Aufstellung:

Ina - Stellerin

Karo - Außen

Reiner - Außen

Robert - Mitte

Thomas - Mitte

Wolfgang - Steller



Auch wenn es kein Spielbericht ist - ein Vorbericht auf die Saison aus dem Hertha Kurier
Auch wenn es kein Spielbericht ist - ein Vorbericht auf die Saison aus dem Hertha Kurier

Kontakt

Robert Wenzel (Abteilungsleiter)
Tel. 05136 / 895025

Traning

Donnerstag, 20:15 Uhr

Sporthalle Otze

Heeg 17

31303 Burgdorf

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